KALINOR retard P 600 mg Hartkapseln; Einfach praktisch: Blister statt Flasche.

KALINOR® - KALIUM IM NORMBEREICH. SICHER SUBSTITUIEREN, GEZIELT VORBEUGEN.

Seit über 40 Jahren stehen Kalinor® Retard P 600 mg und Kalinor® 1,56 g Kalium/2,5 g Citrat Brausetabletten für bewährte Therapieoptionen in der Kaliumsubstitution - individuell einsetzbar je nach Indikation.1,2 Beide Darreichungsformen unterstützen eine patientengerechte Versorgung in Klinik und Praxis.

Kalinor® ist ein bewährtes Arzneimittel, langjährig etabliert und zu Lasten der GKV verordnungsfähig.3

KALINOR® - RETARD P 600 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT2

Kalinor Blister Packung

Anwendungsgebiete

Behandlung von Kaliummangelzuständen. Vorbeugende Anwendung bei Diuretika, die zu einer vermehrten Kaliumausscheidung führen.

Dosierung

Die Dosierung ist den individuellen Verhältnissen anzupassen. Es gelten die folgenden Richtwerte:

a) Zur Prophylaxe eines Kaliummangels im allgemeinen täglich 2-3 Kapseln Kalinor-retard P 600 mg (entspr. 16-24 mmol K*).
b) Zur Therapie des Kaliummangels täglich 5-12 Kapseln Kalinor-retard P 600 mg (entspr. 40-96 mmol K*), gegebenenfalls mehr. Eine Tagesdosis von mehr als 2 Kapseln sollte auf 2 oder mehr Einzeldosen verteilt werden.

Zur Prophylaxe kann mit einer Dosierung von 3x1 Kapsel täglich, zur Behandlung eines manifesten Kaliummangels mit 3x2 Kapseln täglich begonnen werden. Danach ist die Dosierung gegebenenfalls den individuellen Bedürfnissen des Patienten anzupassen.

Soweit die Ursache eines Kaliumdefizits sich nicht be-heben lässt, ist eine fortlaufende Substitution empfehlenswert. In anderen Fällen von Kaliummangel reichen oft Tage bis Wochen für den Ausgleich des Kaliumdefizits aus.

Art der Anwendung

Die Kapseln sollen zu den Mahlzeiten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (wenigstens dem Inhalt eines Wasserglases entsprechend) eingenommen werden. Bei Schluckbeschwerden kann die Kapsel geöffnet werden. Der Inhalt (retardierte Mikropellets) wird in flüssiger bzw. halbfester Nahrung suspendiert eingenommen.

KALINOR retard P 600 mg Hartkapseln, retardiert; Packungsgröße: 20 Stück, 50 Stück, 100 Stück; PZN: 2758209, 2758215, 2758221

SCHUTZ GEGEN HYPOKALIÄMIE UND KARDIALE RISIKEN

KALINOR® - RETARD P 600 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT 2

Wirksam bei chronischer Hypokaliämie

  • Prävalenz von Hypokaliämie: 3,3%, Notaufnahme 5,5%, Intensivstation 17% 4,5
  • Kaliumchlorid ist das bevorzugte und gebräuchlichste Mittel zur Korrektur der meisten Fälle von Hypokaliämie 6-8

Retardformulierung für gleichmäßige Aufnahme

  • Retardformulierung ist allgemein gut verträglich, wenig gastrointestinale Beschwerden 7
  • Besonders geeignet für nicht therapietreue Patienten oder solche, die keine mehrfache tägliche Einnahme vertragen 9

Geringere Inzidenz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch stabile Kaliumspiegel

  • Blutdrucksenkung 10
  • Verringerung des Schlaganfallrisikos 10
  • Vorteile in Bezug auf kardiovaskuläre Ergebnisse 11

Kalium und Hypertonie – Relevanz für Praxis und Klinik
Prof. Dr. med. Vonend im KALINOR®-Experteninterview

KALINOR® 1,56 g Kalium/2,5 g Citrat Brausetabletten 1

Kalinor Brausetabletten Packung

Anwendungsgebiete

  • Kalinor Brausetabletten werden angewendet bei Erwachsenen.

  • Zur Kaliumsubstitution bei

    • ausgeprägter Hypokaliämie (< 3,2 mmol/l), insbesondere bei gleichzeitig bestehender metabolischer Azidose

    • hypokaliämischen neuromuskulären Störungen oder Herzrhythmusstörungen

    • Hypokaliämie bei gleichzeitiger Digitalistherapie.

  • Zur Prophylaxe einer Hypokaliämie bei Ketoazidose.

  • Zur Nierensteinmetaphylaxe bei

    • Calciumsteinen (z.B. bei renaler tubulärer Azidose)

    • Hypocitraturie (< 320 mg/d) verschiedener Genese

    • Harnsäuresteinen.

Dosierung

  • Zur Kaliumsubstitution:
    Die Dosierung richtet sich nach dem zu ersetzenden Defizit, wobei im Allgemeinen 40 bis 80 mmol Kalium pro Tag ausreichen. Es sollten nicht mehr als 160 mmol pro Tag gegeben werden. Die Einzel-dosis sollte nicht mehr als 40 mmol Kalium - entsprechend 1 Kalinor Brausetablette betragen.

  • Zur Nierensteinmetaphylaxe:

    • Die Dosierung sollte vom behandelnden Arzt so gewählt werden, dass die Citratausscheidung größer als 320 mg täglich ist und ein Urin-pH von 6,2-6,8 erreicht wird

    • Diese Werte sind mit der Gabe von 1-2 Brausetabletten erreichbar.

    • Die Einzeldosis sollte nicht mehr als eine Kalinor Brausetablette, entsprechend 40 mmol Kalium, betragen.

    • Die Tagesdosis sollte 4 Brausetabletten, entsprechend 160 mmol Kalium/Tag, nicht überschreiten.

Kinder und Jugendliche:
Für Kalinor Brausetabletten gibt es keine Indikation für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen (nach Auflösen). 1 Kalinor Brausetablette in einem Glas Wasser (200 ml) auflösen und nach Bedarf mit Zucker oder Fruchtsaft nachsüßen. Über 10-15 Minuten schluckweise trinken. Die Einnahme zu den Mahlzeiten verbessert die gastrointestinale Verträglichkeit.

KALINOR 1,56 g Kalium / 2,5 g Citrat Brausetabletten; Packungsgrößen 15 Stück, 30 Stück, 90 Stück; PZN 1566347, 2135106, 7515598

ZIELGERICHTET GEGEN REZIDIVE UND RENALE RISIKEN

KALINOR® 1,56 G KALIUM/2,5 G CITRAT BRAUSETABLETTEN 1

Urolithiasis: zunehmendes Gesundheitsproblem

  • Prävalenz von Urolithiasis weltweit auf über 10% gestiegen 12,15
  • Hohe Rückfallquote: bis zu 70% 15

Effektive Rezidivprophylaxe mit Kaliumcitrat

  • Hemmt die Kristallabsorption durch Kalziumbindung 13
  • Unterstützt die hemmende Wirkung von makromolekularen Modulatoren von Kalziumoxalat-Kristallisationsprozessen
  • Erhöht Urin-pH-Wert 13
  • Senkt die Rückfallrate bei Urolithiasis nach SWL (Stoßwellen-Lithotripsie) signikant (RR: 0,21) 12

Möglicher renoprotektiver Effekt bei Chronischen Nierenerkrankungen (CKD)

  • Hinweise auf Schutzwirkung bei CKD-bedingter Azidose 14
  • Placebokontrollierte Studie (n=399 Patienten): Verlangsamung des Fortschreitens der Chronischen Nierenerkrankung (CKD) 14

Abb.1: Vorgeschlagene Wirkmechanismen der günstigen Effekte einer K+-Supplementierung bei CKD. CV= kardiovaskulär; CKD = chronische Nierenerkrankung; K+ = Kalium; Na+ = Natrium. 14

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